Kontenprüfung - Hilfe in der Zwangsversteigerung

Bündnis für Zwangsversteigerungs- und Insolvenzbetroffene e.V.
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Warum Kontenprüfung?
Den Gerichten ist insoweit zunächst nicht wirklich etwas vorzuwerfen, weil ihnen meist nichts anderes übrig bleibt als sich dem gleichen "Kinderglauben" anzuschließen wie all die Bankkunden, seien es Privatleute oder auch Kaufleute aus dem Mittelstand, der doch das Rückgrat unserer Volkswirtschaft bildet. Auch ein Richter ist natürlich nicht in der Lage, anhand der Rechnungslegung der Banken auch nur irgend etwas im Detail selbst nachzuprüfen oder gerade die deliktische Infamität des Systems zu durchschauen.

Dass diese Praxis der von den Banken illegal generierten Zusatzgewinne nicht etwa Einzelfälle darstellen, lässt sich beispielsweise aus einer vor einiger Zeit gemachten Aussage eines gerichtlich bestellten Kreditsachverständigen ableiten, der berichtete, dass er in den mittlerweile vielen Jahren seiner Prüftätigkeit in hunderten von Fällen lediglich eine einzige Bank erlebt hat, die korrekt abgerechnet hat.

Welche Möglichkeiten gibt es also, um einer Bank das üble Treiben minutiös nachzuweisen und den daraus entstehenden Schaden gerichtsfest genau zu beziffern? Das geht nur, wenn man alles, was jemals gebucht worden ist, von vorneherein neu erfasst und auf der einen Seite nachrechnet, was die Bank berechnet hat, auf der anderen Seite eine komplette Neubuchung auf Grundlage der zulässigen Buchungsparameter gegenüberstellt.

Das hierfür benötigte Ausgangsmaterial ist zweierlei Natur: Zum einen sind es die Verträge zwischen Bank und ihrem Kunden, die Kontoauszüge, Saldenabrechnungen und schriftlichen Mitteilungen und Nachtragsvereinbarungen, die damit auch als einzige und unstreitige Beweismittel im individuellen Fall für das Gericht zur Verfügung stehen. Zum anderen haben wir die Gesetze, eine Vielzahl von obergerichtlichen Grundsatz-Entscheidungen, Rechtsgutachten von Universitäten und andere öffentlich verfügbare Rahmenbedingungen wie z.B. die Zinsreihen der Deutschen Bundesbank oder auch EZB, welche als Grundlage dafür dienen, dass bei der kompletten Neubuchung aller Konten auf korrekter Basis die Differenzen zur Buchungspraxis der Banken minutiös und präzise ermittelt werden. Aus Sicherheitsgründen werden die dann ermittelten Ergebnisse noch einmal intern mit Hilfe von banküblicher Software (z.B. ALF-EFZ) überprüft.

Nur auf diesem Wege lässt sich fehlerfrei nachweisen, ob und in welcher Höhe Schaden entstanden ist. Und deshalb ist die auf verknüpften Excel-Tabellen basierte bebo-Software entstanden, die von Liquikon verwendet wird, um die von der Bank verursachten Schäden nachzuweisen. Das Besondere an diesem Programm ist auch seine Flexibilität, mit der, sobald erst alle Buchungen der Kontoauszugs-Originale abgeschlossen sind, viele Bezugsparameter bei Bedarf (auch auf Wunsch der Gerichte, während der Verhandlung) angepasst werden können und alles innerhalb von Sekunden neu gerechnet ist.

Wenn Sie in einer solchen Angelegenheit vorab orientierend beraten werden wollen, geht es hier weiter
Vor 15 Jahren noch wagte es keiner auszusprechen, seit mehr als 5 Jahren bis heute pfeifen es immer lauter die Spatzen von den Dächern, sind die Medien voll davon und selbst die (leider nicht mehr existierende) Financial Times Deutschland räumte bereits im Jahre 2012 dem Thema viel Platz auf der Titelseite ein (FT vom 25.09.2012: "Banken unter Abzockverdacht"):

Die Banken hatten sich über viele Jahre eine Erwerbsquelle geschaffen, jenseits jeder Legalität, mit der sie ihre Kunden gekonnt aussaugen. Über unzulässig vorgenommene Wertstellungen generieren sie zusätzliche Zinsen zu Lasten der Kunden, die gesetzlich vorgeschriebenen Zinsnachführungen bei variabel verzinsten Krediten, die sich am Leitzins orientieren müssen, werden stillschweigend in vollem Umfang nur bei steigenden Zinsen berücksichtigt, bei fallenden jedoch gar nicht oder nur minimal weitergegeben.

Die ungesetzliche Haupteinnahmequelle findet man aber in der Buchungspraxis der Banken bei Kontokorrentkonten, wo noch viel mehr getürkt werden kann als sonst irgendwo, wenn man beispielsweise Zinsrückstellungen aus anderen Darlehen ins Kontokorrent stellt, dort kapitalisiert und somit die immer fließende Geldquelle des verbotenen Zinseszinseffekts aufbohrt. Aber nicht nur in der Vergangenheit ist so etwas zu beobachten, auch heute noch werden immer wieder neue Manipulationsinstrumente entdeckt, mit deren Hilfe die Banken Geld abgreifen, das ihnen nicht gehört. Und das, obwohl mittlerweile nahezu alle unerlaubten Praktiken in diesem Bereich von den Obergerichten durch Grundsatzbeschlüsse und -urteile eigentlich klargestellt worden ist.

Unter dem vermeintlichen Schutz der AGBs wird das betrieben. Die Saldenabrechnungen selbst sind dabei so intransparent, dass daraus praktisch nichts detailliert auf dem Wege der Rückrechnung nachvollziehbar ist. Am wenigsten für die Kunden selbst, aber auch Finanzmathematiker und sogar die Bänker selbst. Und dennoch gilt die Abrechnung durch die vertrauensvollen Kunden als konkludent angenommen und entfaltet ihre bösartige, wenn auch in Wahrheit eigentlich nur vermeintliche Rechtskraft.

Hinzu kommt der psychologische Effekt, der zum einen darin besteht, dass die Kreditkunden, die noch nicht dadurch bereits pleite gegangen sind, keinesfalls die Bank angreifen würden, aus Angst, dann wegen "Zerrüttung des Vertrauensverhältnisses" eine außerordentliche Kündigung im Briefkasten vorzufinden. Zum anderen sind da diejenigen Kunden, die bereits Opfer dieses Systems geworden sind, jeglicher Liquidität beraubt, ins Insolvenzverfahren getrieben, gelähmt, zwangsversteigert (und ggf. sogar beerdigt). Die haben keine Kriegskasse mehr, mit der sie anwaltlich gegen die meist viel zu spät entdeckten Abrechnungsmanipulationen ihrer Kreditbank vorgehen könnten, keine Kraft mehr, für ihr Lebenswerk zu kämpfen und gehen letztlich unter.

Aus dieser letzten Gruppe gibt es aber heute immer mehr Menschen, die sich gegen das erlittene Unrecht auflehnen, sich auch zusammenschließen, immer mehr unterstützt auch von der Öffentlichkeit, den Medien, Finanzexperten, Professoren aus der Branche und von Menschen, denen es wichtig ist, diesem groß und flächendeckend angelegten Betrug endlich ein Ende zu setzen. An der entsprechenden Unterstützung durch die Gerichte aber mangelt es noch meistens. Dabei wollen wir nicht etwa den jeweils nach dem Zufälligkeitsprinzip damit betrauten Richtern keinesfalls Parteilichkeit unterstellen, sondern sie sind eher meist einfach mit der diffizilen Thematik ebenso überfordert wie es die Kläger selbst lange Zeit waren.

Notfall-Hotline: 03212-90 99 762
(AB und Fax)    E-Mail: info@bzvi.de
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