Was ist passiert? - Hilfe in der Zwangsversteigerung

Bündnis für Zwangsversteigerungs- und Insolvenzbetroffene e.V.
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Was ist passiert?
Und so sehen sie oftmals nicht den geringsten Ausweg aus ihrer verfahrenen Situation. Ihre kreativen Möglichkeiten und Energien sind blockiert, eingekesselt von der Horizont füllenden Verstrickung.
In ihrer Not suchen sie die Schuldigen im Außen, und auch Hilfe suchen sie dort! Nur so, glauben sie, könnten sie der Lage wieder Herr werden. Und sie haben ja nicht ganz unrecht damit, denn sie sind erstmalig mit einer solchen Situation konfrontiert, die als Einbahnstraße angelegt ist, sowohl vom praktizierten Gesetz wie von den Gläubigern. Aber noch bewegen sie sich ganz konform zu den Spielregeln.
Und dann tauchen Helfer auf - sicher manche kompetente und wohlmeinende - aber leider auch mitunter Freibeuter mit kurzatmigen Tricks, irrealen Versprechungen und tollen Beziehungen zu frischem Kapital, anstelle von solider und überdurchschnittlicher rechtlicher und sachlicher Kompetenz. Und die nehmen den Rest an Werten mit, generell als Vorschusshonorar in Höhe von 5.000 € und mehr für die vermeintlich todsichere Hilfe.
Das letzte Sparbuch, die Ausbildungsversicherung für die Kinder, die Lebensversicherung - auf Nimmerwiedersehen weg (ach nein, das hat ja alles schon die Bank bekommen!). Hier reiht sich auch manch ein Vertreter der offiziellen Organe der Rechtspflege mit einem Mangel an tatsächlicher Rechtskenntnis ein, und auch den Gerichten mangelt es vielerorts an rechtlich ausreichend sachkundigem Gerichtspersonal. Die moralische Gesinnung wollen wir hier lieber nicht genauer betrachten, das endet sonst im gesellschaftlichen Urwald...
Dies soll keine Schuldzuweisung an die Mitspieler im System sein. Dennoch dürfen wir die Augen vor der gelebten Realität nicht verschließen, der wir ab sofort nicht mehr mit Enttäuschung, Wut und persönlicher Betroffenheit begegnen wollen. Stattdessen müssen wir uns an diesem so essentiell betreffenden Geschehen aktiv beteiligen und die herrschenden Spielregeln gewandter einsetzen als unsere Widersacher.
Natürlich hat gute Arbeit ihren berechtigten Preis und wir dürfen nicht erwarten, dass andere unseren eigenen Misthaufen für bloßen Gotteslohn wegräumen. Die finanzielle Gegenleistung sollte sich in einem vernünftigen und nachvollziehbaren Rahmen bewegen. Kompetenz, Engagement und überdurchschnittlicher Zeitaufwand müssen auch entlohnt werden.
Was die Menschen, die sich im BZVI zusammengefunden haben, der eigenen wirtschaftlichen, familiären, gesundheitlichen und sellischen Vernichtung entgegensetzen, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

In einer Zeit, in der sich die Welt des Geldes immer weiter von den menschlichen Lebenszusammenhängen und realen Werten entfernt hat und mittlerweile fast nur noch den Gezeiten des Kapitalmarktes und hoch aktuell den geopolitisch wuchernden Auswüchsen nicht mehr nachvollziehbar motivierter Projektionen gehorcht, greift in unserem Lande zunehmend die Not um sich - und nicht nur die in den wachen Köpfen.
Gerade die fleißigen Menschen aus dem so genannten Mittelstand, selbständige Freiberufler, Handwerker, kleine bis mittlere Unternehmen und viele andere mehr - durch ein paar Zahlenspiele, durch eine geringe Verschiebung der wirtschaftlichen Balance geraten sie in Schieflage, wachsende Verschuldung, und am Ende sind sie reif - reif für die “Ernte”. Ernte bedeutet in vielen Fällen die "Kompostierung" des leergemolkenen Menschenmaterials, deren Ersatz durch eine neue Generation von melkbarem Milchvieh ansteht, die Ausbeutung geht weiter. Nein, das ist nicht ideologisch gedacht und nein, das sind keine überzeichneten und vorurteilhaften parteiischen Blickwinkel - es ist vielmehr tatsächlich erfahrene Wirklichkeit in hunderten hier bekannter Fälle.
Nicht das System per se ist schlecht, sondern es sind immer wir, die Menschen, die sich des Systems bedienen und zwar auf der einen Seite die Gierigen, Verblendeten, deren Gangart darin besteht, dass sie denen, die über ihnen sind, an den Hosen rupfen und denen, die unter ihnen sind, auf den Köpfen herumtrampeln, um sich abstoßen zu können auf ihrem vermeintlichen Weg nach "oben".
Auf der anderen Seite sind die zu Opfern herangezogenen Bürger - also wir - die ihre symmetrische Rolle als Looser gegenüber den Geldgierigen spielen. Die Folge dieses blöden Spiels ist die stetige restlos überzogene Unausgewogenheit von Geben und Nehmen, die künstlich erzeugte und dann tatsächliche Not als angeblicher Wirtschaftsmotor, als sekundäre Motivation für das Zuviel an Allem - anstatt zu leben, zu lieben und alles harmonisch zum Erblühen zu bringen.
Und innerhalb kürzester Zeit verlieren sie (wir, die Opfer) alles, was sie mit großem Fleiß über viele Jahre erarbeitet haben, nicht nur für sich selbst und ihre Familien, sondern auch oftmals für eine große Zahl von mitarbeitenden Menschen, die sie durch ihre Initiativkraft in Arbeit und Brot gebracht haben. Und als unverzichtbare Quelle für die Weitergabe von Wissen und praktischen Fähigkeiten, als Ausbilder unserer Kinder und anderer junger Menschen, deren Schultern einst die tragenden Elemente unserer Gesellschaft werden müssen.
Ein Teufelskreis von Entwertung, Demütigung, Angst, Zorn, Lähmung und anderen Qualen nimmt die von dem wirtschaftlichen Ausbluten Betroffenen schließlich ganz gefangen.
Notfall-Hotline: 03212-90 99 762
(AB und Fax)    E-Mail: info@bzvi.de
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