Zum Geleit

In einer Zeit, in der sich die Welt des Geldes immer weiter von den menschlichen Lebenszusammenhängen und realen Werten entfernt hat und fast nur noch den Gezeiten des Kapitalmarktes gehorcht, greift in unserem Lande die Not um sich.

Gerade die Menschen aus dem so genannten Mittelstand, selbständige Freiberufler, Handwerker, kleine bis mittlere Unternehmen und viele andere mehr - durch ein paar Zahlenspiele, durch eine geringe Verschiebung der wirtschaftlichen Balance geraten sie in Schieflage, wachsende Verschuldung, und am Ende sind sie reif - reif für die “Ernte”.

Und innerhalb kürzester Zeit verlieren sie alles, was sie mit großem Fleiß über viele Jahre erarbeitet haben, nicht nur für sich selbst und ihre Familien, sondern auch oftmals für eine große Zahl von mitarbeitenden Menschen, die sie durch ihre Initiativkraft in Arbeit und Brot gebracht haben.

Ein Teufelskreis von Entwertung, Demütigung, Angst, Zorn, Lähmung und anderen Qualen nimmt sie schließlich ganz gefangen, und so sehen sie oftmals nicht den geringsten Ausweg mehr aus ihrer verfahrenen Situation. Ihre kreativen Möglichkeiten und Energien sind blockiert, eingekesselt von der Horizont füllenden Verstrickung. In ihrer Not suchen sie die Schuldigen im Außen, und auch Hilfe suchen sie dort! Nur so, glauben sie, könnten sie der Lage wieder Herr werden. Und sie haben ja nicht unrecht damit, denn sie sind erstmalig mit einer solchen Situation konfrontiert, die als Einbahnstraße angelegt ist, sowohl vom praktizierten Gesetz wie von den Gläubigern.

Und dann tauchen Helfer auf - sicher manche kompetente und wohlmeinende - aber leider auch mitunter Freibeuter mit ihren Tricks, Versprechungen und tollen Beziehungen anstelle von solider und überdurchschnittlicher Kompetenz. Und die nehmen den Rest an Werten mit, oft als Vorschusshonorar in Höhe von 5.000 € und mehr für die vermeintlich todsichere Hilfe. Das letzte Sparbuch, die Ausbildungsversicherung für die Kinder, die Lebensversicherung - auf Nimmerwiedersehen.

Natürlich hat gute Arbeit ihren berechtigten Preis und wir dürfen nicht erwarten, dass andere unseren eigenen Misthaufen für bloßen Gotteslohn wegräumen, aber es sollte sich alles in einem vernünftigen und nachvollziehbaren Rahmen bewegen und durch entsprechende Kompetenz und deutliches Engagement aufgewogen werden.

Was die Menschen, die sich im BZVI zusammengefunden haben, der eigenen wirtschaftlichen Vernichtung entgegensetzen, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

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